Blue Flower

Einzug in Jerusalem – Jesus, du erweckst zu neuem Leben.

Die vielen Menschen, die zum Fest gekommen waren, hatten gehört, dass du nach Jerusalem kommst. Da sind sie hinausgezogen, dir entgegen, haben Palmzweige genommen und gerufen: Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn, der König Israels! Du hast einen jungen Esel gefunden und dich daraufgesetzt. Die vielen Menschen, die mit dir gekommen waren, haben bezeugt, dass du Lazarus aus dem Grab gerufen und von den Toten auferweckt hast. Deshalb war die Menge dir entgegengezogen, weil sie gehört hatten, dass du dieses Zeichen getan hast. 

Hosanna! – Dein Geist macht uns froh und zuversichtlich.

(Licht – Musik – Spiel mit den Ballons, die Ballons werden in der Kirche festgebunden)         

Du bist da, wo in uns Hoffnung und Freude wachsen. Du bist da.

 

Fußwaschung. Begreift ihr, was ich an euch getan habe?

Es war vor dem Paschafest. Beim Abendessen bist du vom Mahl aufgestanden, hast dein Gewand abgelegt und dich mit einem Leinentuch umgürtet. Dann hast du Wasser in eine Schüssel gegossen und begonnen, den Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen. Als du ihnen die Füße gewaschen, dein Gewand wieder angelegt und Platz genommen hattest, hast du zu ihnen gesagt: Begreift ihr, was ich an euch getan habe? Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.

Du zeigst uns ein letztes Mal, worauf es ankommt.

(Licht – Musik – Spiel mit dem Rollator, der Rollator wird in der Kirche platziert)

Du bist da, wo wir einander stützen und helfen. Du bist da.

 

 Brot und Wein - Das ist mein Leib und Blut

Du wolltest, dass der Tempel ein Haus des Gebetes ist nicht eine Räuberhöhle, wo sich einige bereichern. Du hast zu allen gesagt: Wenn ihr den Tempel niederreißt, werde ich ihn innerhalb von drei Tagen wieder aufbauen. Da hast du dann statt der blutigen Opfer im Tempel das Brot genommen und mit der Hilfe des Heiligen Geistes und deines himmlischen Vaters dieses Brot zum Leib Gottes erklärt. Du hast den Wein genommen und ihn mit der Hilfe von oben zum Blut Gottes erklärt. Wenn wir jetzt diesen Leib Gottes essen und dieses Blut Gottes trinken, dann verbindest du dich mit uns und wir werden der neue Tempel, der Tempel aus Menschen, der Tempel des Gebetes.

Du verbindest uns mit dem einzigen Gott

(Brot - Licht - Musik - Wein - Spiel mit Kelchen und Brotkörben, sie werden in der Kirche platziert)

Du bist da, wo Menschen zu Mobbingopfer werden. Du bist da.

 

 Ölberg - Vater, nimm diesen Kelch von mir!

Dann bist du, wie du es gewohnt warst, zum Ölberg gegangen; deine Jünger sind dir gefolgt. Als du dort warst, hast du dich von ihnen ungefähr einen Steinwurf weit entfernt, bist niedergekniet und hast gebetet: Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch von mir! Aber nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen. Nach dem Gebet bist du zu den Jüngern zurückgegangen und hast sie schlafend gefunden. Und du hast in deiner Angst noch inständiger gebetet und dein Schweiß war wie Blut, das auf die Erde getropft ist. Da ist dir ein Engel vom Himmel erschienen und hat dich gestärkt.

Du fühlst dich verlassen und verzweifelt.  

(Licht – Musik – Spiel mit dem Herzen: das Herz wird in der Kirche platziert)

Du bist da, wenn wir einsam und voll Angst sind. Du bist da.

 

 Kreuzweg – Was hat er denn für ein Verbrechen begangen?

Währenddessen ist eine Schar von Männern gekommen und hat dich festgenommen. Sie haben dich dem Statthalter Pilatus ausgeliefert. Viele Menschen haben immer lauter geschrien und gefordert, Pilatus soll dich kreuzigen lassen, und mit ihrem Geschrei haben sie sich durchgesetzt: Die Soldaten haben dich hinausgeführt, um dich zu kreuzigen. Eine große Menge des Volkes ist dir gefolgt, darunter auch Frauen, die um dich geklagt und geweint haben. Und du selbst hast das Kreuz getragen und bist hinausgegangen zur sogenannten Schädelstätte, die auf Hebräisch Golgota heißt.

Du gehst deinen schweren letzten Weg.

(Licht – Musik – Spiel mit Koffer, Rucksäcken und Taschen, sie werden in der Kirche platziert)

Du bist da, wo Menschen zu Opfern von Menschen werden. Du bist da.

 

Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.

Dann haben sie dich gekreuzigt. Sie haben deine Kleider verteilt, indem sie das Los über sie geworfen, haben, wer was bekommen sollte. Es war die dritte Stunde, als sie dich gekreuzigt haben. Du aber hast gebetet: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! Und du hast mit lauter Stimme gerufen: Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist. Mit diesen Worten hast du den Geist ausgehaucht.  Alle deine Bekannten aber sind in einiger Entfernung gestanden, auch die Frauen, die dir von Galiläa aus nachgefolgt waren und die dies mit angesehen haben.

Jesus, du stirbst am Kreuz.

(Licht – Musik – Spiel mit dem Kreuz und den Grablichtern, sie werden in der Kirche platziert)

Du bist da, wenn der Tod uns aus dem Leben reißt. Du bist da.

(Alle bilden einen Kreis um das Kreuz)

Du unser Vater, du bist bei uns

in der Freude und im Leid.

Bleib bei uns

im Leben und im Tod.

(Musik)