Wer Ostern laut jubelt, weiß nicht, was er Pfingsten feiern soll – feinschwarz.net

Als Maria aus Magdala das leere Grab sieht, jubelt sie nicht.

„Was bitteschön, soll am leeren Grab festlich sein?“ Michael Böhnke zeigt, warum Ostern ohne Pfingsten nicht verstanden werden kann.

Für die Jüngerinnen und Jünger Jesu war Ostern offenbar alles andere als ein Fest. Trotzdem dominiert in der Osterliturgie der Kirche der Jubel.

Quelle: Wer Ostern laut jubelt, weiß nicht, was er Pfingsten feiern soll – feinschwarz.net

Basilius: Unendliche Freude durch den Heiligen Geist

Der Bischof, Asket und Kirchenlehrer Basilius der Große setzte sich gegen den Arianismus ein, der von Kaiser Valens unterstützt wurde.

Nun wollen wir die Vorstellungen über den Geist, die uns gemeinsam sind, untersuchen, sowohl diejenigen, die von uns aus den Schriften über ihn zusammengetragen worden sind, als auch diejenigen, die wir aus der mündlichen Überlieferung der Väter erhalten haben.

Zunächst: Wer die Bezeichnungen des Geistes hört, wird der nicht in seiner Seele aufgerichtet? Hebt er nicht sein Denken zur höchsten Natur empor? Man spricht ja vom „Geist Gottes“ und vom „Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht“ (Jo 15,26), vom „geraden Geist“ und vom „lenkenden Geist“.

„Heiliger Geist“ ist die ihm eigentümliche und zukommende Bezeichnung, da das vornehmlich der Name des ganz Unkörperlichen, des rein Unstofflichen und Ungeteilten ist. Daher sagte auch der Herr, als er die Frau, die Gott an einem bestimmten Ort anbeten wollte, belehrte, dass das Unkörperliche unbegrenzt ist: „Gott ist Geist“ (Joh 4, 24).

Wer das Wort „Geist“ hört, der kann in seiner Vorstellung keine bestimmte Natur einbilden oder eine, die Wandlungen und Veränderungen unterworfen oder überhaupt der Schöpfung ähnlich ist; vielmehr erkennt er, wenn er sich mit seinen Gedanken zum Höchsten erhebt, mit Notwendigkeit ein Verstandeswesen, unendlich hinsichtlich der Kraft, unbegrenzt hinsichtlich der Größe, mit Zeiten und Ewigkeiten nicht zu messen, mit seinen Gütern freigebig.

„Basilius: Unendliche Freude durch den Heiligen Geist“ weiterlesen

Welche Richtung verfolgt feinschwarz.net?

feinschwarz.net, das theologische Feuilleton, analysiert Themen der Zeit aus theologischer Perspektive. feinschwarz.net sieht sich der Umsetzung der Impulse des Zweiten Vatikanischen Konzils und damit einer Theologie verpflichtet, die den ersten Satz von Gaudium et spes als Grundlage allen kirchlichen Handelns begreift: „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi. “  In diesem Sinne finden plurale und pluralitätsfähige Positionen Raum zur Diskussion bei feinschwarz.net.