Ohne Geist und neuem Gesetz geht die Kirche den Bach hinunter

Ich unterstütze seit Jahren die Kirchenreformbewegungen und kenne den Widerstand gegen schon kleine Reformen. Es wird immer auf die Weltkirche verwiesen. Aber im Grunde ist es das Kirchenrecht, an denen sich die Beherrscher der Kirche krampfhaft halten. Nur will das niemand wahrhaben, denn das ist eine trockene Materie.

Schon Papst Paul VI hat sich die Zähne daran ausgebissen und konnte sich gegen die Kirchenrechtler nicht durchsetzen. In seiner Ansprache 1973 an die Teilnehmer des II. Kongresses für Kanonisches Recht legte er flehentlich den Rechtsgelehrten nahe, dem Geist des Konzils und damit dem Heiligen Geist im Kirchenrecht Ausdruck zu verleihen.

Vier Jahre später starb er und sein zweiter Nachfolger Johannes Paul II schrieb zwar eine wunderbare Enzyklika über den Heiligen Geist im Jahre 1986, aber es war um drei Jahre zu spät. Schon im Jahre 1983 wurde von den Kirchenrechtlern der Codex Iuris Canonici herausgebracht. Der Gesetzgeber war nicht der Heilige Geist oder das Volk Gottes, sondern allein der Papst und der unterschrieb.

Seitdem haben wir den Salat.

„Ohne Geist und neuem Gesetz geht die Kirche den Bach hinunter“ weiterlesen

Segnen von homosexuellen Paaren

Die Katholische Kirche tut sich schwerer als die evangelische Kirche mit der Segnung von homosexuellen oder lesbischen Paaren, weil sie das Sakrament der Ehe für Mann und Frau hat. Dabei handelt es sich um eine Handlung der Frau und eine Handlung des Mannes, bei denen sie füreinander zum Gottesmedium werden. Sie schenken sich gegenseitig Gott.

Wobei der lebendige Gott durch die Frau zum Mann kommt und durch den Mann zur Frau. Dabei begegnet vor allem die Manifestation der Gegenwart Gottes, der Heilige Geist der jeweiligen anderen Person. Wenn in der Kirche beide heiraten, wird der Heilige Geist auf beide herabgerufen.  Dieses Herabrufen passiert wesentlich bei allen sieben Sakramenten.

Durch den Segen für die Eheleute wird die Ehe aber nicht zum Sakrament, sondern durch das Eheversprechen und den Vollzug der Ehe.

Bei homosexuellen oder lesbischen Paaren gibt es keine sakramentale Tradition mit zwei weiblichen oder zwei  männlichen Gottesmedien. 

Die Kirche kann Homosexuelle und Lesben einzeln segnen.
Sie kann die Freundschaft  von zwei homosexuellen oder lesbischen Menschen segnen.

Es stellt sich die Frage: Kann die Kirche den homosexuellen oder lesbischen Paaren, die einen Lebensbund beginnen, ihren Segen geben?

Ob die Kirche eine Lebensgemeinschaft von zwei Homosexuellen oder zwei Lesben segnen kann, hängt mit der Sexualmoral der katholischen Kirche zusammen. Wenn es der Kirche gelingt, die Sexualität als integralen Bestandteil der Liebe der homosexuellen und lesbischen Paare zu sehen, ist es ihr leichter, auch die Paare als Paare mit einem Lebensbund zu segnen. Wichtig: Jede Christin und jeder Christ entscheidet in den Handlungen nach dem autonomen Gewissen, das Gott schenkt.

Wie kann eine Christin, ein Christ entscheiden und wie kann die Kirche entscheiden? Welche Grundlagen gibt es?

„Segnen von homosexuellen Paaren“ weiterlesen

Der Heilige Geist bei Bischöfen und Priestern

Wenn sich jemand in der katholischen Kirche zum Priester weihen lässt, dann ist das zentrale Weihegebet ein Gebet zum Heiligen Geist. Das habe ich nicht gewusst.

Es ist „das Gebet der Kirche, welches der Bischof im Namen aller spricht“[1].
Papst Pius XII hat das in der Apostolischen Konstitution Sacramentum Ordinis bestimmt.[2]

Die heutige Form mit der Herabrufung des Heiligen Geistes wurde von der Kongregation für den Gottesdienst und das Sakramentenrecht 1989 bestimmt.“[3]

Bei der Diakonatsweihe lautet das Gebet: „Sende auf sie herab, o Herr, den Heiligen Geist. Seine siebenfältige Gnade möge sie stärken, ihren Dienst getreu zu erfüllen.“

Bei der Priesterweihe lautet das Gebet: „Allmächtiger Vater, wir bitten dich, gib diesen deinen Dienern die Würde des Priestertums. Erneuere in ihnen den Geist der Heiligkeit. Das Amt, das sie aus deiner Hand, o Gott, empfangen, die Teilhabe am Priesterdienst, sei ihr Anteil für immer. So sei ihr Leben für alle Vorbild und Richtschnur.“

Bei der Bischofsweihe lautet das Gebet: „Gieße jetzt aus über deinen Diener, den du erwählt hast, die Kraft, die von dir ausgeht, den Geist der Leitung. Ihn hast du deinem geliebten Sohn Jesus Christus gegeben, und er hat ihn den Aposteln verliehen. Sie haben die Kirche an den einzelnen Orten gegründet als dein Heiligtum, zur Ehre und zum unaufhörlichen Lob deines Namens.“

„Der Heilige Geist bei Bischöfen und Priestern“ weiterlesen

Der Heilige Geist im Gottesdienst

Wenn ich am Sonntag in den Gottesdienst gehe, treffe ich Menschen, die an Jesus glauben. Im Tabernakel, dem Allerheiligsten, ist Jesus durch das Brot als sein Leib anwesend. Deswegen brennt das ewige Licht. Was ich bis vor Kurzem nicht realisiert habe ist, dass sich die Anwesenheit Gottes im Heiligen Geist manifestiert.

Paulus schreibt an die Korinther: Keiner, der aus dem Geist redet, sagt: Jesus sei verflucht! Und keiner kann sagen: Jesus ist der Herr!, wenn er nicht aus dem Heiligen Geist redet.“ (1Kor 12,3) Das ist doch eigenartig. Wer also Jesus Christus als göttlichen Herrn sieht, hat den Heiligen Geist, aus dem redet. Wenn man weiter sucht findet man Folgendes:

Die Erneuerung der Liturgie durch das 2. Vatikanische Konzil geht einher mit der Anrufung des Heiligen Geistes. Die Konstitution über die heilige Liturgie, Sacrosanctum Concilium (SC)[1] schreibt: Die Menschen „empfangen den Geist der Kindschaft, „indem wir Abba, Vater, rufen“ (Röm 8,15)“ Über den Gottesdienst mit den Gebeten, der Verkündigung und die Eucharistie wird gesagt: „All das aber geschieht in der Kraft des Heiligen Geistes.“

„Der Heilige Geist im Gottesdienst“ weiterlesen

Vor dem Gespräch und der Predigt brauchen wir den Heiligen Geist

fresco paintings o ceiling in cathedral
Jesus: Ich gehe zum Vater und sende euch den Heiligen Geist
(Photo by Julia Volk on Pexels.com)

In der Verkündigung geschieht Heilung und Weitergabe des Glaubens. Die Gewissheit dafür entsteht in der Anwesenheit des Geistes, der auf die Praxis Jesu hinweist. Gott ist im Heiligen Geist der Souverän der Kirche. Keine andere Gewissheit gibt es als die Form der Herabrufung des Heiligen Geistes. Jedes Gespräch über den Glauben braucht den Ruf zum Heiligen Geist. Die Predigt und das Evangelium kann nur unter dem Anruf des Heiligen Geistes geschehen, soll sie die gute Nachricht von Jesus Christus sein. Eine mögliche Form bietet das Gebet in der Lima-Liturgie:

Gnädiger und barmherziger Herr und Gott,
Du hast Deinen geliebten Sohn mit dem Heiligen Geist gesalbt
bei seiner Taufe am Jordan
und ihn zum Propheten, Priester und König eingesetzt:
Gieße von neuem Deinen Geist über uns aus,
dass wir unserer Berufung in der Taufe treu bleiben,
herzlich nach der Gemeinschaft
des Leibes und Blutes Christi verlangen
und den Armen Deines Volkes dienen
und allen, die unserer Liebe bedürfen:
durch Jesus Christus, Deinen Sohn, unseren Herrn,
der mit Dir lebt und regiert
in der Einheit des Heiligen Geistes,
ein Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit.[1]

„Vor dem Gespräch und der Predigt brauchen wir den Heiligen Geist“ weiterlesen

Die Kirche muss den Heiligen Geist rufen

Die Christenheit lernt dazu. Nachdem im 20. Jahrhundert viele geistliche und charismatische Aufbrüche einerseits gescheitert sind, andererseits in individuellen Gruppen und in Pfingstkirchen das Feuer erhalten blieb, sahen einige Theologen wie Michael Böhnke die Geistvergessenheit der Großkirchen in einem Zusammenhang mit der Gottvergessenheit in der Gesellschaft. Die Kirche vergisst den Geist, stützt sich auf die Gesetze, verliert die Gläubigen, bekennt sich angesichts der Missbrauchsfälle nicht zu den Sünden und verdunkelt den Zugang zu Gott. Michael Böhnke setzt im Zentrum der Kirche an, in der Seele der Kirche, dem Heiligen Geist. Er merkt, dass die Kirche mit diesem Geist Gottes keinen Dialog führt. Eine geistige Katastrophe für das Christentum.

In seiner Untersuchung „Kirche in der Glaubenskrise“[1] weist er auf den evangelischen Kirchenrechtler Richard Sohm hin, der als erster das Auseinanderklaffen von Charisma und Recht, von Geist und Recht 1892 zum Thema machte: „Das Wesen der Kirche ist geistlich, das Wesen des Rechts ist weltlich. Das Wesen des Kirchenrechts steht mit dem Wesen der Kirche im Widerspruch.“ Er löste damit eine Diskussion mit Adolph von Harnack, dem evangelischen Reformtheologen, aus.
Richard Sohm: Die Kirche sei in der Urgemeinde eine rein charismatische Organisation gewesen. Charismatiker, von Gott geführt, haben die Kirche geleitet.[2] Diese charismatische Organisation ist labil und formlos. Im Katholizismus verband sich die Kirche mit dem Recht und bekam eine äußere Form. Durch die apostolische Sukzession konnte die Herrschaft der Bischöfe als Nachfolger der Apostel und als Repräsentanten von Jesus gesichert werden. Diese Amtsträger brauchen keine persönlichen Qualitäten, sie bekommen durch einen äußeren Rechtsakt die Leitungsgewalt. Dadurch wird der Glaubensgehorsam der Mitglieder zum Rechtsgehorsam und die geistliche Gemeinschaft wird zu einer Rechtsgemeinschaft.[3]

Richard Sohm reflektierte das Verhältnis von Charisma und Gesetz. Heute, 130 Jahre später, sind vor allem zwei Fragen zu klären: Gibt es nicht unterschiedliche, bunte charismatische Ausdrucksformen und gibt es nicht charismatische Führungsmodelle abseits rein rechtlicher Art? Hier setzt Böhnke an und bringt die Epiklese ins Spiel. Epiklese ist ein sperriges Wort, das im kirchlichen Bereich mir nur in der Liturgie bekannt war, wenn auf Brot und Wein der Heilige Geist herabgerufen wird. Epiklese wird bei Böhnke umfassender gebraucht. Es ist jeder Dialog mit Gott, in dem um seinen Geist gebeten wird und dieser Heilige Geist herabgerufen wird, [4] ja herabgefleht wird.

„Die Kirche muss den Heiligen Geist rufen“ weiterlesen

Die Kraft der ersten Stunde

Die Liebe des Gottes, den ich vorher nicht kannte.

Am Anfang der Charismatischen Erneuerung in der katholischen Kirche stand ein überraschender Abend: Junge Menschen, die zu einem Einkehrwochenende zusammenkamen, wurden durch einen souveränen Akt Gottes auf eine lebensverändernde Art und Weise vom Heiligen Geist berührt. Über den besagten Abend berichteten viele der Anwesenden, dass er sehr unemotional ablief und sie einen großen Frieden erlebten. Es kam zu ersten Manifestationen von Charismen, ohne dass man darauf vorbereitet war.

Patti Mansfeld schreibt: „Manche haben damals die Gabe des Sprachengebets erhalten. Ich habe nicht in Sprachen gebetet, aber ich glaube, wir hätten sie damals alle erhalten, wenn wir gewusst hätten, wie wir diese Gaben einsetzen.“

Das Kerngeschehen an diesem Wochenende war aber nicht die Gabe der Charismen. Das Kerngeschehen, war die Offenbarung des Heiligen Geistes als die Liebe Gottes – als ganz persönliche Begegnung und Erneuerung. „Die Liebe Gottes, den ich vorher nicht kannte“ – so wurde später immer wieder von dieser lebensverändernden Begegnung berichtet.

Infolge dieser Erfahrung fanden viele Menschen eine neue Verwurzelung in ihrem Glauben, neue Lebendigkeit im Leben mit den Sakramenten und im Lesen der Heiligen Schrift, und eine ungekannte Fürsorge für den Nächsten. Aus einem kleinen Einkehrwochenende wurde ein großer Strom der Gnade. Man gab Zeugnis, bei den Zuhörenden wuchs eine Sehnsucht nach diesem lebendigen Gott. Man betete gemeinsam und machte die Erfahrung: Der Heilige Geist kommt, wenn wir ihn bitten.

Was ist die Taufe im Heiligen Geist? Vier Aspekte.

„Die Kraft der ersten Stunde“ weiterlesen

Ein Plädoyer für das Heilungsgebet

Jesus fordert uns, Seine Jüngerinnen und Jünger auf zu heilen! „Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus!“ (Mt 10,8) Jesus heilte! Er sah das Leid der Menschen. Er hatte Mitleid. Er wusste: Er kann helfen und half! Er war Gott und Mensch und heilte! Er sehnte sich danach, dass Seine Menschen, die Er erschaffen hat, an Leib, Seele und Geist gesund sind und Er machte sie gesund!

Und dann lehrte Er Seine Jünger dasselbe zu tun. Er gab ihnen Vollmacht und schickte sie zu den Menschen. Er wollte, dass Seine Jünger das weiterführen, was Er ihnen beigebracht hatte, auch nachdem er nicht mehr auf dieser Erde war. Dieser Auftrag gilt heute noch! So wie wir glauben, dass Jesus lebt und sein Wort gilt, so gilt auch dieser konkrete Auftrag. Jesus spricht zu uns: Heilt weiter! Schenkt den Menschen Gesundheit in meinem Namen!

Wir, das Heilungsgebetsteam der Charismatischen Erneuerung Wien, nehmen diesen Auftrag wahr und gehen im Glauben diesen Weg. Mt 17,20. Wir bieten jeden Donnerstagabend im Gebetshaus in 2700 Wr. Neustadt, Rosengasse 9, von 18:00–20:00 Uhr ein Heilungsgebet an. Jeder ist herzlich eingeladen zu kommen, und dieses Gebet in Anspruch zu nehmen. Jesus heilt heute noch! Um Anmeldung wird gebeten: ce.wien@hotmail.com

Dieser Aufruf kommt mir aus dem Herzen, er entspricht meiner innersten Überzeugung. Ich darf diesen Dienst, der bereits begonnen hat, geistlich leiten. Um die Organisation kümmert sich Lisbeth Schöberl. Das Team vor Ort besteht aus drei Personen, bestehend aus dem Begrüßungs- und Heilungsdienst. Der geistliche Leiter des Gebetshauses Hans Otto Herweg hat uns für diese Aufgabe seinen Segen gegeben und stellt die Räume zur Verfügung.

Was ist uns dabei wichtig?

Wir sind völlig auf die Leitung des Heiligen Geistes angewiesen – Er führt, er leitet, er spricht, er handelt. Wir sind Königskinder und keine Waisenkinder, wir müssen nicht Gott anbetteln und ihn auch nicht überzeugen zu heilen. Verantwortlich für den Menschen und die Heilung ist immer Jesus. Es ist keine Seelsorge und keine Beratung. Alles geschieht ohne Druck. Wir schaffen eine heilende Atmosphäre und sprechen mit den Gebetssuchenden. Mit Hilfe des Heiligen Geistes wählen wir die passende Gebetsform und beten in Vollmacht im Namen Jesu. Wir halten uns kurz, fragen nach, geben etwas für die nächste Zeit mit auf den Weg und beenden den Dienst in der Haltung des Glaubens, der Dankbarkeit und der Ermutigung. Alle Ehre gehört dem Herrn Jesus Christus.

Was ist für alle, die kommen wollen, wichtig? Kommt mit der Erwartung, dass der Tag ein großartiger Tag für ein Wunder ist!

In Vorfreude, Eure Vicky, OÄ Dr. med. univ. Vassiliki Konstantopoulou, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde, AKH Wien

Quellen:
Charismatische Erneuerung Österreich & Südtirol
Rundbrief der Charismatischen Erneuerung Österreich & Südtirol 02/20 PDF

Die Bitte um den Heiligen Geistes in der Eucharistie

Ohne die Bitte um den Heiligen Geist kann in der Kirche und in der Welt wenig Sinnvolles geschehen.

Die Bitte um den Heiligen Geist, die „Epiklese“, geschieht im 2., 3. und 4. Hochgebet. Sie wird vor und nach der Erinnerung an das letzte Abendmahl Jesu gebetet. Diese Erzählung ist keine reine Erinnerung, sondern eine Vergegenwärtigung des Ereignisses, eine „Anamnese“. Die reale Anwesenheit Christi in Brot und Wein geschieht durch den Heiligen Geist, der einerseits die Manifestation der Anwesenheit Gottes darstellt und andererseits die Verbindung zwischen den Gläubigen, Christus und dem Vater herstellt. Er schafft Gemeinschaft und Gegenwart. Ohne Epiklese, der Bitte um den Heiligen Geist und der Anamnese, der vergegenwärtigenden Erinnerung kann man die Eucharistie nicht verstehen, Epiklese. Anamnese.

Das zweite Hochgebet:

Die 1. Epiklese geschieht vor der Anamnese:
Ja, du bist heilig, großer Gott, du bist der Quell aller Heiligkeit. Darum bitten wir dich: Sende deinen Geist auf diese Gaben herab und heilige sie, damit sie uns werden Leib und Blut deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus.

Die 2. Epiklese geschieht nach der Anamnese:
Darum, gütiger Vater, feiern wir das Gedächtnis des Todes und der Auferstehung deines Sohnes und bringen dir so das Brot des Lebens und den Kelch des Heiles dar. Wir danken dir, dass du uns berufen hast, vor dir zu stehen und dir zu dienen. Wir bitten dich: Schenke uns Anteil an Christi Leib und Blut und lass uns eins werden durch den Heiligen Geist.

„Die Bitte um den Heiligen Geistes in der Eucharistie“ weiterlesen

Die Bitte um den Heiligen Geist in der Firmung

Taufbekenntnis:
Glaubt ihr an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht, der, wie einst den Aposteln am Pfingstfest, so heute euch durch das Sakrament der Firmung in einzigartiger Weise geschenkt wird?

Gebetseinladung: Der Bischof lädt die Gemeinde zum Gebet ein:
Lasset uns beten zu Gott, dem allmächtigen Vater, dass er den Heiligen Geist herabsende auf diese jungen Christen, die in der Taufe wiedergeboren sind zu ewigem Leben. Der Heilige Geist stärke sie durch die Fülle seiner Gaben und mache sie durch seine Salbung Christus, dem Sohn Gottes, ähnlich.

Bitte um den Heiligen Geist:
Der Bischof breitet die Hände über die Firmlinge aus.
Allmächtiger Gott, Vater unseres Herrn Jesus Christus, du hast diese jungen Christen in der Taufe von der Schuld Adams befreit, du hast ihnen aus dem Wasser und dem Heiligen Geist neues Leben geschenkt. Wir bitten dich, Herr, sende ihnen den Heiligen Geist, den Beistand. Gib ihnen den Geist der Weisheit und der Einsicht, des Rates, der Erkenntnis und der Stärke, den Geist der Frömmigkeit und der Gottesfurcht. Durch Christus, unsern Herrn.
Alle: Amen.

Chrisamsalbung:
N., sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.
Die Gefirmte / Der Gefirmte: Amen
Der Bischof: Der Friede sei mit dir.

Quelle: Erzbistum München