Österreich betet gemeinsam. Sei ein Teil davon.

Österreich betet gemeinsam. Sei ein Teil davon.

Österreich betet gemeinsam: Konfessionsübergreifende neuntägige Gebetsinitiative vor Pfingsten 2021 mit Livestream am Pfingsmontag.

Quelle: Österreich betet gemeinsam. Sei ein Teil davon.

Von 14. bis 22. Mai findet eine Österreich-weite neuntägige, konfessionsübergreifende Gebetsinitiative (Novene) statt, mit einem Video-Kick-Off am 13. Mai und einem feierlichen Abschluss am Pfingstmontag, 24. Mai.

Der feierliche Abschluss am Pfingstmontag, 24. Mai von 19 bis 20 Uhr, findet über YouTube-Livestream statt mit Vertretern aller Konfessionen, wie zum Beispiel dem griechisch-orthodoxen Metropoliten Arsenios, dem Wiener Superintendenten der Evangelischen Kirche Matthias Geist, dem röm.-katholischen Kardinal Christoph Schönborn, dem Vorsitzenden der Freikirchen Reinhard Kummer und anderen.
Alle Christen in Österreich sind eingeladen sich anzuschließen und mitzubeten. Als Leitfaden dient der bekannte Hymnus aus dem 8. Jahrhundert, „Veni Creator Spiritus“ – „Komm Schöpfer Geist“ Text Musik.

Einladung auf Youtube

Frauen können das Hochgebet in der Messe sprechen. Synodaler Weg, Universität Erfurt

Die katholische Kirche erlebt momentan zahlreiche Debatten, die theologisch mit vielfältigen Herausforderungen verbunden sind: verpasste Reformen der Vergangenheit, verschleppte Probleme wie beispielsweise einflussreichere Rollen von Frauen in der Kirche, der gesamte Komplex des sexuellen Missbrauchs. Sie hängen aber auch mit Aufbrüchen zusammen, für die der Synodale Weg oder neue Initiativen im Feld der Ökumene stehen können; bei letzterem ist insbesondere an das Votum des Ökumenischen Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen (ÖAK) „Gemeinsam am Tisch des Herrn“ zu denken.

Prof. Dr. Benedikt Kranemann bespricht einen Artikel von Prof. Dr. Jan-Heiner Tück und kommt zu überraschenden Ergebnissen.

Frauen können das Hochgebet in der Messe sprechen. Dieses erinnert, vergegenwärtigt und bittet um den Geist Gottes. Es bindet die Feiernden in die Geschichte Gottes mit den Menschen ein. Die Bitte um den Geist zeigt, dass ein Handeln Gottes passiert. Die Eucharistie ist kein Rollenspiel. Frauen als Priesterinnen würden das eucharistische Hochgebet im Namen der Kirche auch sprechen können.

Quelle zum Weiterlesen: Frauen, Kirche, Liturgie, Macht, Synodaler Weg, Amt: Universität Erfurt, Blog der Katholisch-Theologische Fakultät 

Das eucharistische Gebet besteht aus der Epiklese und der Anamnese. Die Epiklese ist die Bitte an den Heiligen Geist, tätig zu werden und die Anamnese ist das Vergegenwärtigen des vergangenen Heilshandeln von Gott mit Israel, Jesus, der Kirchengeschichte und dem Heiligen Geist. (HD)

Gottes Geist in der Lima-Liturgie

Die zwei Herabrufungen des Heiligen Geistes (Epiklese):
Herr, unser Gott, Schöpfer der Welt,
Du bist heilig und Dein Ruhm ist ohne Grenzen.
Sende herab auf unsere Eucharistie den lebenspendenden Geist,
der durch Mose und die Propheten gesprochen hat,
der die Jungfrau Maria mit Gnade überschattete,
der auf Jesus am Jordan herabkam
und auf die Apostel am Pfingsttag.
Lass das Ausgießen dieses feurigen Geistes
unser Mahl der Danksagung so verwandeln,
dass dieses Brot und dieser Wein
für uns zum Leib und Blut Christi werden.

Blicke, Herr, auf diese Eucharistie,
die Du selbst der Kirche geschenkt hast,
nimm sie gnädig an,
wie Du das Opfer Deines Sohnes annimmst,
durch das wir wieder aufgenommen sind in Deinen Bund.
Erfülle uns mit dem Heiligen Geist,
wenn wir Christi Leib und Blut empfangen,
dass wir ein Leib
und ein Geist werden in Christus,
ein lebendiges Opfer zum Lobe Deiner Herrlichkeit.
Komm, Schöpfer Geist! (Veni Creator Spiritus.)

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