Frauen in der Kirche: Berufen zur Priesterin | Deutschland | DW | 02.02.2021

150 Katholikinnen schreiben in einem neuen Buch über ihren Wunsch, Priesterin zu werden – bislang unmöglich in der katholischen Kirche. Die Frauen drängen auf ein Umdenken, eine schreibt sogar an den Papst.

Quelle: Frauen in der Kirche: Berufen zur Priesterin | Deutschland | DW | 02.02.2021

Ich bete für die Kirche.
Heiliger Geist, du Seele der Kirche,
Komm in unsere Mitte, sei uns zugegen,
ergieße dich mit deiner Gnade in unsere Herzen!

Lehre uns, was wir tun sollen,
weise uns, wohin wir gehen sollen,
zeige uns, was wir wirken müssen,
damit wir durch deine Hilfe dir in allem wohl gefallen!

Du allein sollst unsere Urteile wollen und vollbringen,
denn du allein trägst mit dem Vater und dem Sohne
den Namen der Herrlichkeit.
Der du die Wahrheit über alles andere liebst,
lass nicht zu, dass wir durcheinanderbringen, was du geordnet hast!

Unwissenheit soll uns nicht irre leiten,
Beifall der Menschen nicht verführen,
Bestechlichkeit und falsche Rücksichten sollen uns nicht verderben.
Deine Gnade allein möge uns binden an dich.
Lass uns eins sein in dir und nicht abweichen von der Wahrheit.

Wie wir in deinem Namen versammelt sind,
so lass uns auch in allem, vom Geist der Kindschaft geführt,
festhalten an der Gerechtigkeit des Glaubens,
dass unser Denken hier nie uneins werde mit dir,
und dass wir in der kommenden Welt
für rechtes Handeln ewigen Lohn empfangen.

Amen.

Der Schutzpatron Amerikas: Oscar Romero

Am 24. März 1980 wurde Oscar Romero im Auftrag des Militärregimes in El Salvador erschossen. Romero zählt heute für die Kirche der Armen zu den gefeiertsten Gestalten der Kirche Lateinamerikas und gilt als Heiliger des Volkes und Schutzpatron Amerikas. Am Tag nach Romeros Heiligsprechung sagte der Erzbischof von San Salvador, Jose Luis Escobar Alas anlässlich eines Dankgottesdienstes: Ich bitte um Vergebung für jenen Teil der Kirche, der Romero schlecht behandelt und diffamiert hat, einschließlich seiner Mitbischöfe.

Am 23. Mai 2015 sprach Papst Franziskus Óscar Romero in San Salvador selig und am 14. Oktober 2018 in Rom heilig.

Sein ganzer spanischer Name ist Óscar Arnulfo Romero y Galdámez, der katholische, evangelische (ELCA) und anglikanische Gedenktag ist der 24. März. Der Name Oscar bedeutet: Gott schützt (althochdt.). Er war Erzbischof von San Salvador und ist ein christlicher Märtyrer. Geboren am 15. August 1917 in Ciudad Barrios in El Salvador und ermordet am † 24. März 1980 in San Salvador in El Salvador.

Worte des Heiligen

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Insider über Gänswein-Beurlaubung: Papst Franziskus hat zu spät gehandelt

Papst Franziskus hat nach Medienberichten Erzbischof Georg Gänswein als Leiter des Päpstlichen Hauses beurlaubt. DOMRADIO.DE-Chefredakteur Ingo Brüggenjürgen spricht von einer konsequenten aber späten Entscheidung.

Quelle: Insider über Gänswein-Beurlaubung: Papst Franziskus hat zu spät gehandelt

DOMRADIO.DE: Die Meldung ist aus dem Vatikan noch nicht bestätigt. Gehen wir mal davon aus, dass die Medienberichte stimmen.

Ingo Brüggenjürgen (Chefredakteur DOMRADIO.DE): Nach meinen Informationen stimmt die Meldung. Die Entscheidung zeichnete sich zudem ab. Es gab bereits unmittelbar nach dem Hickhack um das Buch von Kardinal Sarah und Papst Benedikt ähnliche Meldungen. In dem Buch ging es um den Zölibat. Es wurde im Vorfeld des synodalen Schreibens zu Amazonas-Synode veröffentlicht und von vielen als Affront gegen Papst Franziskus bewertet.

In diesem Zusammenhang soll es in Santa Marta, wo der Papst beheimatet ist, lautstark zugegangen sein. Schon damals hieß es, dass Gänswein beurlaubt würde. Auf Intervention des emeritierten Papstes soll diese Entscheidung dann aber wohl noch einmal zurückgezogen worden sein.

Theologe Tück: Papst wird kaum umhin können, den Zölibat zu lockern

Der Wiener Dogmatik-Professor Jan-Heiner Tück sieht Papst Franziskus nach den Empfehlungen der Amazonas-Synode im Vatikan in Zugzwang. „Will er nicht als Papst der Ankündigungen in die Geschichte eingehen“, müsse er wohl den Weg für die Weihe verheirateter „bewährter Männer“ freimachen

Quelle: Theologe Tück: Papst wird kaum umhin können, den Zölibat zu lockern
(katholisch.de)

Christlich geht anders

Unsere Initiative möchte das Ziel der sozialen Gerechtigkeit ins Zentrum gesellschaftspolitischer Debatten rücken. Dabei müssen wir uns auf die Seite der Ausgegrenzten stellen. Besonders in Zeiten sozialer Not von immer mehr Menschen verlangt Nächstenliebe auch politisches Engagement.
Papst Franziskus & Dorothee Sölle

„Da kann man nichts machen, ist der gottloseste aller Sätze“ Dorothee Sölle (evangelische Theologin und Dichterin)
„Mir ist eine verbeulte Kirche, die auf die Straße hinausgegangen ist lieber, als eine Kirche, die auf Grund ihrer Bequemlichkeit, krank ist.“(Papst Franziskus, gekürzt aus Evangelii Gaudium 49)

Quelle: Christlich geht anders

Die Katholische ArbeitnehmerInnen Bewegung Österreich

Die Katholische ArbeitnehmerInnen Bewegung Deutschland

Tagesseminar im Schloss Puchberg, Oberösterreich: Solidarische Antworten auf die soziale Frage

Termin: Samstag, 14. 12. 2019, 10 bis 17 Uhr

Teilnehmerzahl: 50

ReferentInnen: Assoz.-Prof.in MMag Regina Polak MAS, Dr. Magdalena Holztrattner, Mag.a Gabriele Kienesberger

Kursbeitrag: € 25,-

Die Initiative „Christlich geht anders“ setzt sich, unterstützt von tausenden Frauen und Männern, in der Tradition der Sozialhirtenbriefe für einen starken Sozialstaat und eine gerechtere Verteilung der Ressourcen und Chancen in der Gesellschaft ein.

Programmatik
– Die Einheit von Gottes- und Nächstenliebe steht im Zentrum des christlichen Glaubens.
– Christlicher Glaube macht Mut und Hoffnung.
– ChristInnen sind solidarisch mit den Schwachen.
– Kirchen fordern einen aktiven Sozialstaat.
– Ein gerechtes und soziales Steuersystem ist im Sinne der Kirchen.
– Als ChristInnen fordern wir angesichts der ökologischen und sozialen Herausforderungen ein Gutes Leben für alle in Frieden und sozialer Gerechtigkeit.

Die Kampagne möchte das Ziel der sozialen Gerechtigkeit, von der wir weit entfernt sind, ins Zentrum gesellschaftspolitischer Debatten rücken. Dabei müssen sich die ChristInnen bevorzugt auf die Seite der Ausgegrenzten stellen. Jederzeit und in Zeiten sozialer Not vieler Menschen verlangt Nächstenliebe auch politisches Engagement.

An diesem Samstag wird die Programmatik der Initiative erklärt, die aktuelle soziale und politische Situation in Österreich analysiert und die christliche Motivation aktualisiert und nachjustiert.

In Kooperation mit der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, der Katholischen Jugend Österreich, der Katholischen Aktion, dem Bereich mensch&arbeit der Diözese Linz, mit der Katholische ArbeitnehmerInnen Bewegung und mit dem Welthaus der Diözese Linz.

Kursbeitrag: für SchülerInnen und StudentInnen frei

Organisation: Maria Zachhalmel, Wilhelm Achleitner, Gabriele Kienesberger

Regina Polak MAS
Leiterin des Instituts für Praktische Theologie der Universität Wien

Magdalena Holztrattner Direktorin der Katholischen Sozialakademie Österreichs

Gabriele Kienesberger Koordinatorin der Initiativgruppe „Christlich geht anders“, Diözesansekretärin der Katholischen ArbeitnehmerInnen Bewegung der Erzdiözese Wien